"Mit Special Effects, viel Fantasie und überraschender Professionalität ist dieser Streifen ein echter Leckerbissen."
Elmshorner Nachrichten

A-FIVE Video Cover

'A-FIVE'

Deutschland 1999

Länge: 9:40 Min.

Regie: Timo Landsiedel

Kamera & Special Make-Up Effects: Lars Havemann

Musik: Andre Matthias

Darsteller: Torsten Landsiedel, Timo Krüger und Sascha Kreutz


Der Film:

Der Weltraum. Ein Schiff. Wie alle Bordcomputer, so spielt auch "Sister" verrückt, sobald sie in einem Drehbuch Erwähnung findet. Während die Darsteller noch fassungslos vor den Dialogen stehen, wird allen klar, was passiert, wenn der einzige schweizer Industrialdesigner am Set gefeuert wird.

Das mag als Teaser noch taugen, ist aber selbstverständlich eine miserable Inhaltsangabe. Wer jedoch versucht 'A-Five' nachzuerzählen findet sich schnell bei 'Alien' wieder und das ist letztenendes auch so intendiert. Als 'Alien'-Hommage sollte er also auch genossen werden.

Also: Der Bordcomputer "Sister" weckt den Captain und den Doktor des Kartographie-Schiffes "Rambaldi". Noch halb im Kälte-Schlaf, bekommen die beiden langsam heraus, daß der Computer merkwürdigerweise ganz selbständig eine fremde Person an Bord geholt hat. Also machen die beiden sich auf, das Geheimnis um diese rätselhafte Person zu lüften.


Die Produktion:

Ursprünglich hatten wir die Grundidee zu A-FIVE schon '97. Damals scheiterte das ganze daran, daß wir es nicht perfekt hätten machen können. Also kamen wir zu dem Entschluß, erstmal abzuwarten. Wir hofften, mit der Zeit würden sich Mittel und Wege auftun, an das Know-how zu kommen. 1999 sprachen wir erneut über die Idee und merkten, das wir es machen konnten.

Um nicht erneut zwei Jahre verstreichen zu lassen, fingen wir sofort mit der Arbeit an. Was das genau war, und wie die Dreharbeiten ausgesehen haben, könnt ihr beim 'Making-Of A-FIVE' finden. Abgesehen davon, daß wir an zwei Abenden drehen wollten und dann die ganze Nacht durchgemacht haben ist es eigentlich ganz gut gelaufen. An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an meinen Bruder Torsten, der sich am zweiten Abend noch von mir hat breitschlagen lassen, die Rolle des Patienten zu übernehmen. Ursprünglich wollte ich das selber machen. Am ersten Drehtag mußte ich allerdings realisieren, daß Regie und Darsteller in Personalunion doch ein wenig mehr Konzept erfordert hätten, als ich zu diesem Zeitpunkt zur Disposition hatte.

Nach den Dreharbeiten folgten erstmal harte zwei Monate Schnitt und Postproduktion. Der Schnittcomputer unserer ehemaligen Schule stand uns glücklicherweise zur Verfügung. Allerdings gab es einige Probleme bei der Zeiteinteilung, da wir nur an maximal 2 Tagen in der Woche den Raum beanspruchen konnten. Somit kostete uns die Schnittarbeit viel Zeit und Nerven.

In der letzten Phase der Postproduktion entschieden wir uns dafür, daß der Film Musik haben sollte. Zunächst suchten wir aus einigen Soundtracks Stücke heraus, die auf unsere Eingangssequenz passten. Zusammengeschnitten hörten sie sich ganz gut an, aber an die Öffentlichkeit konnten wir damit nicht. Die GEMA ist leider nicht dafür bekannt, daß sie junge Filmemacher sponsert.

In jenen Tagen begab es sich, daß ich den Film einem meiner Dozenten vorführte. Abgesehen davon, daß dem der Film gefiel, und er uns ermutigte, damit auf Festivals zu gehen, stellte er auch den Kontakt zu Andre Matthias her, unserem zukünftigen Komponisten.

Der Rest ist Geschichte. Andre teilt unsere künstlerische Einstellung und arbeitet darüber hinaus schnell und präzise. Außerdem ist er in Bezug auf 'A-Five' ein wahrer Glücksgriff gewesen, da er unsere Vorliebe für Elliott Goldenthal teilt. Dessen Stil hatten Lars und ich im Auge gehabt, als wir 'A-Five' schnitten.

Mittlerweile lief 'A-FIVE' auf drei Festivals: In der Trash-Night des Hamburger Kurzfilmfestivals, auf den '24 Stunden von Nürnberg' und auf dem 'Fantasy Filmfest' in der Amateur-Kurzfilm-Sektion.


Die Darsteller:

Torsten Landsiedel als Patient:

Der Patient

Timo Krüger als Doktor:

Der Doktor

und

Sascha Kreutz als Captain:

Der Captain